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Momentan durchsuchen Sie die Kategorie: Schuss ins Blaue

Die Sportart der Neuzeit

In einigen Lebensbereichen zählt nur eine Zahl und die kann einfach beziffert werden. Es geht nur um die Nummer 1. Es geht darum Erster zu sein. Nicht zweiter oder fünfter, sondern Erster. Dass dieses Denkmuster jeden Spitzensportler antreibt, wie Doping die Beine von Radrennfahrern, wusste schon Boris Becker und wahrscheinlich bereits die alten Griechen. So pflanzten sie in weiser Voraussicht auf die... mehr

Wahlgedanken

Dieser Prozess, den man gemeinhin Leben nennt, hält ja durchaus ein paar Ironie-getränkte Wendungen bereit. Da wünscht man sich als postpubertierender Teenager nichts sehnlicher, als endlich 18 zu werden, um mit jedem folgenden Jahr den gegenteiligen Wunsch in sich wachsen zu spüren. Aber mein Gott, wollte ich 18 sein. Endlich über diese mentale und einst festgelegte Grenze hüpfen und ankommen, wo... mehr

Lasst uns etwas rebellieren

Es gibt Tage, an denen ich kaum aufstehen kann. An denen das eigene Bett zur Bastion gegen die kleinen Grausamkeiten des Lebens wird. Und diese Tage häufen sich wie die Déjà-vus, die sich wie Zecken in mein Gehirn beissen. Ich kann doch noch nicht alles gesehen haben! Und doch wird dieses seltsame Gefühl der ständigen Wiederholung zum stetigen Begleiter. Beissen sich die Katzen bereits in den Schwanz... mehr

Ideenlos

Was tut man eigentlich, wenn man wiedermal etwas schreiben sollte, aber merkt, dass einem die Themen fehlen? Wenn Inspirationslücken nicht mit Amalgam aus Eifer und gutem Willen gefüllt werden können. Wenn die Muse an Fieberbläschen leidet und man erkennt, dass einem bereits in der ersten Aufzählungen die Ideen ausgehen. Dann sollte man am besten abschweifen und so tun, als liege zwischen den Zeilen... mehr

An manchen Tagen

An manchen Tagen verlässt einem der Schlaf erst nachmittags. Schüchtern blinzelt man der Realität entgegen und erkennt ihre hässliche Fratze. Verstand scheint keine Hilfe mehr für das Verständnis menschlichen Handels zu sein und für die aufkommenden Fragen schon längst nicht mehr zu genügen. Es sind Tage, an denen sich die Zeit keine Mühe gibt schnell zu vergehen. Sie sich festkrallt und Narben... mehr

mediale Fastenwoche

Eine Woche Ferien in Kroatien bedeutet nicht nur viel Kontakt mit ÖsterreicherInnen (vor allem auf nonverbaler Ebene), ein schlechtes Gewissen einen zurückgelassenen Kollegen in den Irrglauben des Sommerlochs getrieben zu haben und eine gratwanderische Suche nach der perfekten Menge Sonnencreme, um nicht sofort an Hautkrebs zu sterben, aber trotzdem noch braun zu werden. Nein, es heisst auch eine Woche... mehr

Der Mann auf der Bank

Auf dem Perron zwischen den Gleisen 23 und 24 am Zürcher Hauptbahnhof; zwischen klein-grossstädtischem Zeitdruck und frühsommerlichen Pendlerduft; zwischen klappernden Anzeigetafeln und einfahrendem Zuggetöse; zwischen Mittagsbetriebsamkeit und abendlichem Prime-Time-Stress, sitzt ein Mann auf einer Bank. Der Mann ist gezeichnet von den Jahren, die bereits an ihm vorbei gezogen sind. Die Falten sitzen... mehr

Der kleine Marcel

Marcel ist ein dicklicher Junge. Seine T-Shirts sind entweder ausgeleiert oder in unvorteilhafter Art und Weise etwas zu eng. Der richtige Schnitt für seine Formen scheint noch nicht entworfen worden zu sein. Egal was er modisch versucht hat, die Lacher über seine Hornbrille und Figur blieben. Die Zeigfinger wurden nicht eingefahren. Er ist ein Junge am Rande der Klassengesellschaft. Ein Aussenseiter.... mehr

Die wahren Nerds

«Du Nerd!». Es war keine Beleidigung, keine Anschuldigung, aber auch kein Lob. Eine Bezeichnung eines Kumpels über meine Person, die in völliger Balance zwischen den Polen schwebte und ungefähr so viel hiess wie: «Ich bin beeindruckt, dass du sowas weisst, da man es eigentlich gar nicht wissen sollte.» Und ich widersprach nicht. Denn Nerd zu sein, ist heute nichts mehr, wofür man sich schämen... mehr

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