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Zitat der Woche: Die Titelgeber

Ich tue mich oft schwer mit der Titelisierung meiner Beiträge (ganz im Gegensatz zur Erfindung neuer Wörter). Oft fliessen die Wörter rasch und zügig auf das digitale Papier. Der Artikel sitzt, ist eigentlich fertig. Druckreif, hätte man früher gesagt. Publizierfähig. Bereit für seine Reise in die Tiefen des Netzes. Nur ein kleines Detail fehlt meistens bis zum Schluss. Das Gedankenkind trägt noch keinen Namen. Ich komme auf keinen guten Titel und dieser Suchprozess verdoppelt teilweise die Arbeit. Bis ich mich zufrieden gebe mit... mehr

Gelassenheit 2011

Nur kurz notiert: London, Southbank. Ein weisser Porsche 911 Turbo fährt gemächlich um die Ecke. Er zieht eine graue Rauchwolke hinter sich her. Der junge Besitzer steigt aus, läuft um den Wagen, hilft seiner Freundin beim Aussteigen und läuft spazierend davon. Ohne einen Blick zurück. Leider habe ich meine Handy-Kamera erst gezückt, als sich das Paar und der Rauch schon beinahe verzogen haben. Und ich habe auch da noch gezittert. Offensichtlich fehlt mir die Gelassenheit des Fahrers. Tweet news... mehr

Post mortem – ein Treffen mit Amy

Nie hätte ich geglaubt, dass ich 1. überhaupt einmal, 2. öffentlich, 3. hier auf unserem Blog und 4. wegen Amy Winehouse den Moralprediger spielen werde, aber es muss sein. Ich war zwei Tage nach dem Tod der einst so begnadeten Sängerin bei Madame Tussauds in London und bin Amy quasi post mortem zum ersten Mal begegnet. Und ich war schockiert von der Respektlosigkeit der Touris. Da wird fleissig weitergeknippst und gelacht, das Kondolenzbuch neben der Wachsfigur bleibt dagegen kaum beachtet und eine Blume sucht man sowieso vergeblich. Ich... mehr

London Competition: Stimmt ab!

Liebe Leser Wie angekündigt statteten Mr. Blue und Topin Amour in den letzten Tagen unabhängig voneinander London einen Besuch ab. Aus dieser Situation wollte ich Profit schlagen. «Profit» bedeutet: mir arbeitsfreie Tage generieren. Also liess ich mir was einfallen. Etwas, das noch für viel Tränen und Albträume sorgen wird. Meine beiden Co-Autoren hatten den Auftrag, einen typischen Engländer mit der Bedeutungslos.ch-Fahne zu fotografieren. Heute präsentieren wir euch ihre Ergebnisse. Auch dabei: der – ich würde mal sagen,... mehr

Verschuldet Gebildet

Was tut man, als durchschnittlich verschuldeter Staat, wenn man merkt, dass die Begriffe Durchschnittlichkeit und Sicherheit heutzutage ähnlich deckungsgleich sind, wie die beiden Personengruppen der Palin-Wähler und die der Nobelpreisträger? Klar, man setzt alles daran mehr Geld einzunehmen und vor allem Ausgaben einzudämmen. Es stellt sich also die Frage, welcher Batzen zuerst gekürzt werden sollte. Eine nicht ganz einfache Frage, laufen doch alle Abteilungen Sturm, wenn sie plötzlich mit weniger Geld auskommen müssen. Deshalb sei die... mehr

Introducing: Picturama

In einem Anflug von Selbstreflexion ist mir aufgefallen, dass wir in unserer Anfangszeit einen Themenkreis, der mir eigentlich am Herzen liegt, völlig vernachlässigt, ja sogar ignoriert haben. Nämlich Filme, Serien, kunstvolle Leinwandunterhaltung und bedeutungsloses Popcornkopfkino. Um diesen Missstand (hat nichts mit der Körperhaltung von Kerstin Cook zu tun) zu beheben führen wir nun die neue Kategorie «Picturama» ein. Sie soll die Ablage für unsere Gedanken, Meinungen und Erlebnisse rund um die Themen Kino und Serien werden. In... mehr

Zitat der Woche: Die Hass-Schürer

Norwegens Tristesse rührt nicht mehr nur vom dunkel verhangenen Himmel her. Nicht mehr seit dem 22. Juli 2011. Es scheint, als wäre Europas Wetter der letzten Wochen nur der Vorbote gewesen. Der Vorbote des Bösen in seiner pursten Ausführung. Regentropfen wurden zu Tränen. Der Terroranschlag von Oslo und das Massaker auf Utøya hinterlassen nur Fragen. Unzählige Fragen auf so vielen Ebenen. Eine einzige will ich hier ansprechen: die über die Berichterstattung unmittelbar nach einer Tragödie. Mutmassungen führen zu Vorverurteilungen,... mehr

An manchen Tagen

An manchen Tagen verlässt einem der Schlaf erst nachmittags. Schüchtern blinzelt man der Realität entgegen und erkennt ihre hässliche Fratze. Verstand scheint keine Hilfe mehr für das Verständnis menschlichen Handels zu sein und für die aufkommenden Fragen schon längst nicht mehr zu genügen. Es sind Tage, an denen sich die Zeit keine Mühe gibt schnell zu vergehen. Sie sich festkrallt und Narben hinterlässt. Spuren, die zu Erinnerungen werden. Die eintretende Nostalgie hat einen bitteren Nachgeschmack. Man wünscht sich ins Bett... mehr

Der 100. Artikel. Zwischenbilanz und Ausblick

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